Schockierender Rückrundenstart für die Herren 2:
Wüstenrot - Abstatt 9:1
Nach einer 4:9-Niederlage in der Vorrunde hatten wir uns eigentlich mehr von unserem Auftaktspiel in die Rückrunde erwartet, als dieses durchaus inakzeptable 1:9. Obwohl einige unserer Spieler wegen leichter grippaler Infekte am Samstag den 25.1.03 nicht zu Höchstleistungen im Stande waren, gilt es hier doch die starke kämpferische und strategische Leistung der Wüstenroter herauszuheben, an der wir wahrscheinlich auch in gesundheitlicher Bestform hätten scheitern müssen. Bereits in den Doppeln nahm das Debakel seinen Lauf: Weder Pomper/Pfender, noch Ernstberger/Burgert hatten den gegnerischen Paarungen etwas entgegenzusetzten und gaben ihre Spiele rasch in jeweils drei Sätzen ab. Bei unserem Doppel 2 schien es besser zu laufen: Nach verlorenem ersten Satz kämpften sich Simon Leißler und Wolf-Dieter Zahn wieder an Heizmann/Spross heran, bis es in den entscheidenden fünften Satz ging. Dort versagten dann leider die Nerven und so mussten Leißler/Zahn diesen und somit auch den Punkt zu 5 an die Wüstenroter abgeben. In den Einzeln lief es ähnlich: Jochen Pomper konnte der enorm starken Vorhand seines Gegners wenig Widerstand leisten und Simon Leißler scheiterte an den stark angedrehten Topspin von Heizmann. In der Mitte gab es dann einen kleinen Hoffnungsschimmer, der aber an diesem Abend auch der einzige bleiben sollte: Abwehrspieler Wolf-Dieter Zahn kam wunderbar mit dem meist unkontrolliert angreifenden Spross zurecht und brachte diesen durch seine konzentrierte Verteidigung immer mehr zur Verzweiflung, je länger das Spiel andauerte. Im dritten Satz musste er schließlich einsehen, dass er über kein Mittel verfügte, um dieses Spiel noch einmal zu wenden und so gab er diesen klar zu 2 ab. In vier äußerst knappen Sätzen musste sich leider auch Andreas Pfender seinem Kontrahenten geschlagen geben (+10,-9,-9,-8). Bei diesem erschreckenden Stand von 1:6 Punkten konnte auch Hermann Burgert nicht mehr viel ausrichten, welcher in drei zu 5, zu 5 und zu 7 unterlag. Als das Spiel schon zu Ende schien und Wüstenrot nur noch ein P unkt zum Sieg fehlte, war es Simon Leißler, der sich noch ein letztes Mal aufbäumte: Ziel seiner Taktik in seinem Spiel gegen Merkle war es, die hervorragende Vorhand seines Gegners zu umgehen, was auch meist gelang. Im fünften Satz fehlte jedoch dann das entscheidende Quentchen Glück und die Leichtsinnsfehler begannen sich zu häufen. So behielt Merkle dann schlussendlich in diesem Kopf-an-Kopf-Rennen auf der Zielgerade knapp die Oberhand und siegte mit 11:8.
Nun sollten wir uns durch diese äußerst deutliche Niederlage nicht einschüchtern lassen und uns besser auf das bevorstehende Doppel-Spiel-Wochenende vorbereiten. Am Freitag treffen wir auf Willsbach, welche wir in der Vorrunde knapp besiegt haben, was es nun zu wiederholen gilt. Am Samstag geht es nach Affaltrach, wo wir ein ebenfalls spannendes Spiel erwarten dürfen.
gez.: Simon Leißler