Nach einem grandiosen Sieg ist der dritte Platz nun fast sicher
Dürrenzimmern - Abstatt 6:9
1. Spielverlauf:
Das Spiel gegen unsere direkten Verfolger aus Dürrenzimmern war für uns von größter Wichtigkeit. In der Vorrunde hatten wir uns mit 9:6 nur knapp durchsetzen können und so waren wir zumindest besorgt, als wir uns am Samstagnachmittag ohne unsere Stammspieler Wolf-Dieter Zahn und Andreas Pfender auf den Weg machten. Glücklicherweise hatte sich Markus Mack dazu bereit erklärt, auszuhelfen, da wir sonst sehr wahrscheinlich zu nur fünft an den Platten gestanden hätten. Doppel 1 Mack/Pomper machten kurzen Prozess (3:0), während Leißler/Stirm ein weiteres Mal unglücklich im fünften Satz mit 9:11 gegen Görlich/Engelhardt unterlagen. Jäger/Ernstberger hatten mehr Glück und erkämpften sich die 2:1 - Führung für Abstatt. Simon Leißler hatte gegen Kalmbach wenig Chancen und trotz eines unnötig verlorenen vierten Satzes (10:12 nach 10:4 Führung!) ging der Punkt verdient an Dürrenzimmern. Markus Mack hatte mit Görlich keine nennenswerten Probleme (3:0). Alexander Stirm drohte nach zwei gewonnen Sätzen gegen Engelhardt einzubrechen, fand aber in sein Spiel zurück und besiegte seinen starken Widersacher mit 3:1. Leider tat es ihm Philipp Jäger nicht gleich und so stand es 4:3 aus Abstatter Sicht.
 

Das Abstatter Team siegte auf Grund einer hervorragenden Mannschaftsleistung. Hier: Rechts Alexander Stirm, ungeschlagen in beiden Einzeln und links Jochen Pomper.
 
Jochen Pomper hatte sich im Doppel leicht an der Wade verletzt und konnte deshalb gegen Bissinger nur wenig ausrichten (0:3). Nach zwei verlorenen Sätzen fand Manuel Ernstberger gerade noch rechtzeitig zu seinem Spiel und holte sich den dritten Satz mit 11:9. Danach spielte er auf wie ein "junger Gott", machte keinen Fehler mehr und schoss Schilling regelrecht von der Platte. Der Zwischenstand: 5:4 für Abstatt! Das vordere Paarkreuz räumte nun ab: Markus Mack hatte mit dem verletzten Noppen-Spieler Kalmbach nur sehr begrenzte Schwierigkeiten (3:0) und Simon Leißler revanchierte sich bei Görlich für die Vorrundenniederlage mit einem 3:1-Sieg. Alexander Stirm hatte hart zu kämpfen, aber er behielt auch gegen Höpfer die ausgezeichnete Form der letzten Spiele und gewann in vier Sätzen. Nach der zweiten Niederlage von Jochen Pomper stand bereits das Schlussdoppel Mack/Pomper bereit, um den entscheidenden Punkt zu holen. Aber Manuel Ernstberger kam ihnen zuvor: Er spielte brillant gegen Bissinger und krönte seine herausragende Tagesleistung mit einem verdienten Sieg.
 

Manuel (r.) in der Form seines Lebens: Auch im zweiten Einzel war er nicht zu bremsen und machte so neben Markus Mack als einziger Spieler drei Punkte.
 
2.: Aussichten/Tabelle:
Dieser starke Sieg verschafft uns nun einen beruhigenden Abstand zu dem mittlerweile Tabellenvierten Dürrenzimmern. Sollten wir uns am nächsten Samstag gegen Stockheim keinen Patzer leisten, ist uns der dritte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen. Vielleicht können wir sogar noch den Platz 2 ergattern, sollten die Auensteiner in ihrem letzten Spiel gegen Stetten keinen Sieg erzielen.
Simon Leißler