14.5.2015

Jungen U18 2 (Kreisklasse/Kreisliga A-Pokal):

Fast wär‘s noch was geworden

SV Schozach I – TGV Abstatt II 4:3


Noch ein letztes Mal traten wir in der Jugend für unseren wunderbaren Verein an. Ein letztes Mal starteten wir hoffnungsvoll in die Pokalrunde. Schon längst ist dergleichen zur Routine geworden. Ob die Spannung verschwunden ist? Vielleicht sollten wir dem Spiel und vor Allem unseren Gegnern tatsächlich mit etwas mehr Ernst entgegengetreten sein. Spaß macht es aber immer noch. Daran ist in keinster Weise zu zweifeln. Gut gelaunt, wie selten zuvor in Begleitung unseres alten Kumpels und Tischtennis-Ziehvaters Alex, kann schließlich nichts schief laufen. Wen stören da denn bitte enge Satzergebnisse oder auch mal die eine oder andere Niederlage?

Immerhin konnten wir diesen Traum bis zu einem 3:0 Rückstand aufrechterhalten. Alle drei, Fabian Wirth, Manuel Buch und Raymund Hackett, kassierten wir jeweils eine herbe Niederlage. Erst da fiel uns wirklich ein, dass Gewinnen tatsächlich eine plausible Option sein könnte. Siege sind nun mal nicht nur das, was immer den anderen passiert. Selbst nach unseren vielen Jahren Tischtenniserfahrung – oder vielleicht auch gerade deshalb – müssen wir an unserer Disziplin noch viel arbeiten. Viel leichter lassen sich Misserfolge schließlich mit Humor überdecken. Als Team sind wir uns mittlerweile so ans Herz gewachsen, dass wir uns fast wie unsere eigene Kaspertruppe vorkommen. Perfekt abgestimmt sind wir nun mal nicht nur beim Doppel. Ab und zu tut aber ein Tritt in den Hintern sicherlich gut, denn trotz deftigem Rückstand, waren wir keineswegs deutlich unterlegen! Lediglich das Wachrütteln hatte bisher gefehlt. Dafür sorgte selbstverständlich unser lieber Alex! Es sollte noch einmal spannend werden.

Gegen die kombinierten Tischtenniskünste unseres ältesten Doppels Fabian und Manuel, nun tatsächlich auf den Sieg, statt auf ihre üblichen Kaspereien konzentriert, konnten die Schozacher nichts ausrichten. Nervenstart präsentierten sich die beiden auch in ihren letzten zwei Einzel-Begegnungen. Bis in den fünften Satz schlugen sie sich erbittert um jeden Punkt. Manuel musste selbstverständlich noch einmal seine Qualitäten als Dramaheld unter Beweis stellen. Ein einfacher Sieg ist bei weitem nicht genug. Bis zum Endstand von 18:16, weit in der Verlängerung, spielte er mit den Gemütern seiner Kameraden. Umso größer war dann doch die Erleichterung. Wir waren wieder gleichauf mit den Schozachern!

Auch das alles entscheidende Endspiel war keineswegs eine Enttäuschung. Raymund hatte die zweifelhafte Ehre nun über Sieg oder Niederlage zu entscheiden. Nur leider fiel ihm die Entscheidung etwas schwer. Bis in den Entscheidungssatz brauchte auch er, um zu einem Ergebnis zu gelangen. Tragischer Weise, war es nicht das erwünschte. Der letze Punkt ging an Schozach. Für uns drei ist die Pokalrunde somit bereits in der ersten Runde gelaufen.


Damit verabschieden wir uns nun aber doch endgültig vom Jugendbereich! Fabian Wirth, Manuel Buch und Raymund Hackett sagen adé!


Raymund Hackett

 
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