13.12.2014

Na also – Geht doch!

TSV Ellhofen IV - TGV Abstatt III        2:8


Jetzt ist es auch offiziell: Die Herren drei kann sich auf jeden Fall in ihrer Klasse behaupten. Siege sind kein Ding der Unmöglichkeit. Soviel wussten wir zwar schon seit dem letzten Spiel gegen Wüstenrot, doch nachdem uns dieses Spiel leider aberkannt wurde, ist es uns dennoch geglückt, nun auch völlig regelkonform die Abstatter Statistik etwas aufzupolieren.

Ellhofen und Abstatt waren bisher punktgleich auf den untersten Plätzen der Tabelle, doch das sollte sich ändern. In starker Aufstellung reisten wir extra zeitig nach Ellhofen – wohl etwas zu zeitig, denn die Halle war noch nicht offen. So standen wir erst einmal fünfzehn Minuten frierend in der Kälte bevor wir uns schließlich doch warmspielen konnten. Technische Lichtdefekte während den Doppeln machten die Sache auch nicht gerade einfacher, doch sorgten sie immerhin für amüsante Szenen. Nichts desto trotz gewannen sowohl das Vater-Sohn Duo aus Andreas und Florian Pfender, sowie Marcus Mödinger und Raymund Hackett ihre Spiele sicher und schnell.

Auch in den beiden darauf folgenden Einzeln machten wir kurzen Prozess. Marcus, obwohl er doch einige Punkte beim Gegner ließ, siegte in drei Sätzen, während Florian nach kurzem Straucheln im dritten Satz erst im vierten den Gegner zur Niederlage zwang.

Im hinteren Paarkreuz unterschieden sich die Spielergebnisse jedoch drastisch. Raymund hatte größte Schwierigkeiten zu seiner gewohnten Form zu finden. Lediglich einen Satz konnte er für sich entscheiden. An der Nachbarplatte war Andreas bereits nach wenigen Minuten ganz fertig mit seinem Spiel.

Im zweiten Durchlauf fing es aber an für Abstatt etwas ernster zu werden. Florian, wie Raymund vorher auch, konnte seinem Gegner nur einen Satz abknöpfen. Die restlichen drei gingen an Ellhofen. Auch Marcus und Andreas mussten sich auf nervlich anstrengende Partien einstellen. Beide spielten bis in den fünften Satz. Tatsächlich lag Marcus im fünften Satz anfangs 5:0 hinter seinem Gegner, doch er fing sich nach dem Wechsel in äußerst beeindruckender Manier. Mit schlafwandlerischer Sicherheit schoss er den Gegner ohne einen einzigen Fehler zu machen von der Platte – er machte elf Punkte in Folge.

Andreas machte es sich aber auch nicht gerade leicht. Letztendlich zahlte sich seine Routine jedoch aus, und er wurde mit dem Sieg belohnt. Den Schlusspunkt erzielte Raymund, zwar nach einem unrühmlichen und schwerem Einbruch im zweiten Satz, den er allerdings gekonnt wegsteckte.

Zwar sahen wir am Samstag die eine oder andere kleine Panne, dennoch sind wir höchst zufrieden immerhin im letzten Spiel punkten zu können. So schließen wir die Vorrunde nicht als das Schlusslicht der Tabelle ab – moralisch war das also ein wichtiger Sieg für uns. Anschließend ließen wir beim gemeinsamen Pizzaessen die Saison ausklingen.


Raymund Hackett

 
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