29.10.2014

Am Ende der Welt

SC Oberes Zabergäu – TGV Abstatt II         0:6


Es war einmal am Ende der Welt, in einem kleinen rosa Haus mit Schießständen an der Wänden und zerlöcherten Pappwildschweinen ... Worum es hier geht? Na um unser grandioses Tischtennisspiel gegen das Obere Zabergäu in Ochsenburg, das seinem Namen alle Ehre macht. Fast eine Stunde brauchten wir für die Fahrt und waren uns bei der Ankunft dann auch nicht ganz sicher, ob wir wirklich richtig waren. Erst das kleine Hinweisschild über der Tür brachte uns auf den richtigen Weg. Gerade mal vier Platten hatten in der 150 qm großen Halle Platz, die von außen eher wie ein ganz normales rosanes Haus mit großen verschlossenen Schaufenstern aussah. Das erste, was uns dann im Inneren begrüßte waren die an der gegenüberliegenden Wand stehenden Zielscheiben mit aufgespießten Papierhirschen und Wildschweinen; sehr einladend.

Doch von all dem ließen wir uns bei unserem Spiel nicht aus der Ruhe bringen. Weder Victoria Merz und die kurzfristig eingesprungene Melissa Millaku im Doppel I, noch Annika Brandt und Svenja Capitain im Doppel II hatten Probleme gegen ihre Gegner. Auch in den Einzeln sah es nicht anders aus: Victoria hatte ihre Gegnerin in Rekordzeit besiegt und Svenja konnte nach zwei unsinnig knappen Sätzen das Spiel am Ende klar für sich entscheiden.

Annika spielte ihre Gegnerin mit insgesamt gerade mal elf abgegebenen Punkten in Grund und Boden und selbst unsere Ersatz- und eigentlich U12-Spielerin Melissa konnte sich locker gegen die U18 Gegnerin durchsetzen.

Im Endeffekt hat das ganze Spiel gerade mal vierzig Minuten gedauert; Dreiviertel der Zeit haben wir mit der Fahrt zugebracht. Aber dafür haben wir uns wieder einen schönen 6:0 Sieg erspielt und einige wirklich interessante Örtchen und Straßen kennen gelernt, an denen wir sonst unser ganzes Leben lang nicht vorbei gekommen wären.


Svenja Capitain

 
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