15.3.2014

Spannend bis zum letzten Ballwechsel

RKV-06 Neckarweihingen I – TGV Abstatt I         9:6


Am letzten Samstag reiste die TGV-Sechs mit Jörg Schukraft, Markus Mack, Gunther Schmidt, Andreas Gall, Werner Kropsbauer und Torsten Merz (für den verletzten Michael Bunk (Tennisarm)) nach Neckarweihingen. Wie in alten Zeiten stand der Sieger erst nach knapp vier Stunden fest, es wurde gekämpft und es war spannend bis zum letzten Ballwechsel.


Die Doppelaufstellung ging voll auf, denn Schukraft/Gall siegten in einem echten Tischtennis-Krimi gegen Rennstich/Raich mit 11:6 im fünften Satz und auch Kropsbauer/Schmidt holten den erwarteten Punkt gegen Friedrich/Pelz mit einem klaren 3:1-Sieg. Aus der 2:1-Führung wäre sogar fast noch ein 3:0 geworden, wenn Mack/Merz nach gutem Spiel gegen Wünsche/von Linck im fünften Satz nicht die Luft ausgegangen wäre.


Im Spitzenpaarkreuz hatte Abstatts Nr. 1 Jörg Schukraft gegen den gut aufgelegten Rennstich keine Chance, während Markus Mack sich gegen Wünsche ein heißes Duell lieferte, aber am Ende im fünften Satz ganz knapp unterlag – Spielstand 2:3. Im mittleren Paarkreuz besiegte Andreas Gall den stark aufspielenden Raich verdient in vier ganz engen Sätzen und unterstrich damit erneut seine derzeitige Topverfassung. Gunther Schmidt meldete sich nach sehr langer Verletzungspause erstmals wieder erfolgreich zurück und siegte souverän gegen Friedrich in drei Sätzen – Spielstand 4:3. Im hinteren Paarkreuz feierte Werner Kropsbauer nach einem wahren Krimi gegen von Linck seinen ersten Saisonsieg durch einen 12:10-Erfolg im fünften Satz, während Torsten Merz mit den starken Aufschlägen von Pelz nicht zurecht kam und mit 0:3 unter die Räder kam – Spielstand 5:4. Nachdem im Spitzenpaarkreuz erneut nichts zu holen war, stand es 5:6. Dann behielt Andreas Gall gegen Friedrich die Nerven und gewann nach spannendem Spiel mit 11:9 im fünften Satz und glich zum 6:6 aus.


Nun musste noch ein Punkt her, denn im Abschlussdoppel wären die Abstatter klarer Favorit gewesen. Gunther Schmidt legte auch gleich los, kämpfte sich gegen Raich nach 1:2-Rückstand immer besser ins Match, war schon bei manchen Ballwechseln wieder in alter Topform, hatte aber am Ende im fünften Satz bei seiner knappen 9:11-Niederlage nicht das notwendige Fortune und damit stand es 6:7. Im hinteren Paarkreuz wehrte sich Werner Kropsbauer gegen Pelz lange Zeit, unterlag aber am Ende mit 1:3. Genau so ging es Torsten Merz, der im ersten Satz eine 10:8-Führung gegen von Linck nicht nach Hause bringen konnte und dann in den folgenden Sätzen den Angriffswirbel seines Gegners nicht mehr stoppen konnte.


Trotz der Niederlage gab es keine traurigen Gesichter, denn dies war ein Spiel auf Augenhöhe mit dem glücklichen Ende für die Gastgeber.

Gunther Schmidt