21.11.2013

Wir kamen, sahen und siegten

SV Westgartshausen I – TGV Abstatt I         1:6


Am 9.11. trafen wir Westgartshausen in ihrer gemütlichen Halle. Die etwas längere Fahrt verlief fehlerfrei. Mehr als pünktlich trafen wir ein. Somit konnten wir sogar noch Teile des ersten Spiels, das die Westgartshausener gegen Vellberg absolvieren mussten, begutachten. Nach den letzten Spielen spielten wir uns ein. Dann ging es los. Wir wussten, gewinnen wir, können wir auf den dritten Platz bleiben.


Unsere Doppel wurden wie gewohnt aufgestellt. Doppel 1: Daniela Fetzer und Patricia Köberl, durften gegen das Einser-Doppel der Gegner antreten. Parallel spielte unser Doppel 2, die Kurtzhals-Schwestern Miriam und Saskia, gegen des Zweier-Doppel der Gegner. Die Partien waren von Anfang an eng, jeder Ball musste hart erkämpft werden. Unser Zweier-Doppel sorgte für unseren ersten Punkt durch einen starke Leistung mit 3:0. Daniela und Patricia mussten sich bis zum vierten Satz tapfer durchschlagen, gewannen das Spiel aber dann knapp mit 13:11, somit holten sie uns den zweiten Punkt.


Nun die Einzel. Patricia, deren Knie sich wieder leicht meldete, bekam es gleich mit der Nummer 1 von Westgartshausen zu tun. Doch Patricia zeigte im ersten Satz schon, dass sie alles für einen Punkt ihrer Mannschaft geben will. Parallel spielte unsere Daniela gegen die Nummer 2. Der Satz ließ darauf schließen, dass Daniela noch leicht geschwächt von ihrer China-Reise war. Doch Daniela wäre nicht Daniela, wenn sie aufgeben würde, sie biss sich durch. Somit gewann sie mit spektakulären Ballblocks und Topspins, die sie ab und zu auf die Platte brachte, das Spiel im fünften Satz mit 11:4. Patricia bewegte sich gut und konnte gut mit der Gegnerin mithalten. Sie hielt auch oft genug dagegen, wie man im fünften Satz mit 11:2 sehen konnte. Punktesand: 4:0 für uns.


Miriam und Saskia wussten, sie können für uns ein 6:0 rausholen. Mit der Einstellung ging Saskia in das Spiel. Sie war gut drauf und gewann den ersten Satz mit 11:9. Die Partie war auf Augenhöhe. Die Bälle flogen nur so hin und her. Trotz guten Ballwechseln, die Saskia für sich entschied, musste sie der Gegnerin die Hand geben nach dem fünften Satz mit 11:6 für die Gegnerin. Jetzt stand es 4:1. Miriam war parallel am Spielen, wir alle hofften, dass es nicht auch noch in einen fünften Satz gehen würde, vor allem tat uns Betreuer Gunther leid. Die Nerven waren strapaziert. Miriam spielte losgelöst und souverän von Anfang an. Doch die Gegnerin kämpfte immer wieder dagegen an und somit wurde das Spiel im fünften Satz entschieden. Miriam gewann mit 11:6 und somit waren wir nur noch einen Punkt vom Sieg entfernt. Daniela war nun nochmal dran. Sie gewann immer knapp und brachte uns den verdienten Sieg. So kann es weiter gehen.


Auf dem Rückweg waren wir alle happy – so happy, dass wir vergessen hatten, den Kofferraum von Gunthers Auto zu schließen. Irgendwann bemerkten wir es, fuhren nochmal die Stecke zurück, um nachzusehen, ob etwas verloren gegangen war, zum Glück nicht. Fazit: Freude macht glücklich, aber auch leicht vergesslich.


Patricia Köberl