16.3.2013
Spannung pur auch in Runde 2 des Doppelspieltages
TGV Abstatt I - TSG Steinheim II 3:6
Hoch motiviert von unserem ersten Rückrundensieg am Vormittag starteten wir nach einer kurzen Erholungspause direkt in das zweite Spiel. Steinheim II hieß dieses Mal die Herausforderung. Aufgrund unseres Wissens, dass wir es mit einer sehr starken Mannschaft, dem Tabellenzweiten der Liga, zu tun hatten, stellten wir unsere Nummer eins und zwei, Daniela Fetzer und Patricia Köberl, auf das zweite Doppel, in der Hoffnung, hier gegen das schwächere Doppel der Kontrahentinnen punkten zu können. Die Kurtzhals-Schwestern Saskia und Miriam kämpften sich währenddessen im ersten Doppel durch drei Sätze, mussten schließlich aber den Steinheimerinnen gratulieren. Auch bei Daniela und Patricia war es knapp. Den zweiten Satz konnten sie mit Nerven aus Stahl, gepaart mit einer tollen Leistung sogar bei einem Stand von 18:18 noch für sich entscheiden (20:18) und schließlich auch das Spiel in drei Sätzen gewinnen.
In den nun folgenden Einzeln wurde die Spannung sogar noch weiter gesteigert. Sowohl Patricia als auch Daniela mussten ihre Nervenstärke ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Den Zuschauern wurde hochklassige Unterhaltung geboten: Fünf Sätze lang ein ständiges Hin und Her, aber beide präsentierten sich in Topform und konnten ihre Gegnerinnen letztendlich bezwingen. Mit diesem soliden Vorsprung von zwei Punkten durfte nun das Geschwisterpaar wieder an die Platten. Auch hier war Spannung geboten und es gab klasse Ballwechsel, aber leider reichte es bei beiden nicht für den Sieg. Damit konnten die Steinheimerinnen ausgleichen.
 

Spielerin des Tages: Patricia Köberl vergas Erkältung und Trainingsrückstand und trieb ihr Team durch herausragende Leistungen in beiden Partien des Doppelspieltags voran. An der Seite von Daniela Fetzer gewann Patricia beide Doppel, im Einzel machte sie gegen die Topspielerinnen des Zweiten und des Dritten der Liga drei von vier möglichen Punkten.
 
Nun war wieder das erste Paarkreuz an der Reihe. Doch lagen ihnen die Gegnerinnen dieses Mal nicht ganz so gut und dazu kam die Erschöpfung, da die beiden Fünf-Satz-Spiele zuvor ja nicht die ersten an diesem Tag gewesen waren. So mussten wir diese zwei Punkte trotz Einsatz der letzten Kräfte den wirklich stark aufspielenden Gegnerinnen überlassen. Miriam erging es ähnlich wie beim ersten Spiel, nachdem sie den ersten Satz für sich entscheiden konnte, flammte zwar noch einmal Hoffnung auf, wurde jedoch durch die weiteren drei Sätze wieder zunichte gemacht. So kam es zum Endstand von 3:6, was aber gegen den voraussichtlichen Vizemeister durchaus eine mehr als passable Leistung ist.
Miriam Kurtzhals