Höchste Niederlage seit dem 18.03.2006!
TGV Abstatt II - TSV Weinsberg I 4:9
Eine fast schon historische Niederlage musste die zweite Mannschaft gegen den TSV Weinsberg einstecken. Eine höhere Niederlage gab es zuletzt im Jahre 2006! Am 18.03.2006 verlor man gegen Erlenbach mit 3:9. Doch nun zum Spiel: Im Bewusstsein, einen starken Gegner zu erwarten, hatten wir uns dennoch eine gute Chance ausgerechnet - vorausgesetzt unser Team würde an seine Leistungsgrenze heranspielen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!
Die Weinsberger begannen sehr souverän in den Doppeln. Leichte Fehler waren beim Gegner Mangelware, trotzdem hätten Gunther Schmidt/Werner Kropsbauer nach gutem Spiel Chancen gehabt, zumindest den Anschlusspunkt zu machen. Tragischerweise hatte der TGV-Express gewaltig Verspätung im Punktesammeln aufzuwarten. Den ersten Punktgewinn konnte Frank Dreeßen zum 1:5 verbuchen. Zuvor hatten Ines und Markus jeweils im vierten Satz verloren, wobei sich Ines durch ein Time-Out Günter Scholls aus dem Konzept hatte bringen lassen. Gunther und Werner verloren jeweils etwas unglücklich im fünften Satz und auch Konstantin fand nie seinen Spielrhythmus. Nach dem ersten Durchgang lag man schon mit 1:8 zurück. Ein ungewohntes Gefühl für unser Sextett, demensprechend geknickt war dann auch die Stimmung in der Halle. Auch die tollen Siege von Ines über Matthias De Frenne und Markus über Günter Scholl konnten die Stimmung nur kurz aufhellen, denn Frank hatte in Joshua Bauer seinen Meister gefunden. Dieser baute ein druckvolles An griffspiel zum 3:0-Sieg auf. Somit war die Partie gelaufen und Gunthers Sieg gegen Stephan Stöckle lediglich kosmetische Ergebniskorrektur. Alles in allem ein enttäuschender Spieltag der Zweiten.
Am morgigen Samstag geht es gegen den Tabellenletzten Oberes Zabergäu, ein Sieg ist hier unbedingt Pflicht. Allerdings nehmen wir das Spiel nicht zu leicht, denn die Punkte müssen immer erstmal erkämpft werden. Unterstützt werden wir dabei wieder von Simon Leißler, der für Werner ins Team rückt.
Frank Dreeßen