Erfolgreicher Abend im Abstatter Hexenkessel
TGV Abstatt I - TSV Schwieberdingen I 9:6
Gefühlte 30 Grad herrschten bei der Samstagabendpartie im Abstatter Vereinszentrum gegen die Gäste aus Schwieberdingen, die sich zum Ziel gesetzt hatten, den TGV in die Bezirksliga zu schießen. Doch die Abstatter zeigten sich kämpferisch und siegten durch eine starke Mannschaftsleistung nach mehr als vier Stunden Spielzeit verdient.
Grundlegend für den Erfolg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten waren die Doppel. Nachdem Thomas Hesser/Matthias de Frenne die Paarung Spitzauer/Koch in die Schranken gewiesen und Roman Gauß/Alexander Acker gegen das Abwehrdoppel Weih/Böttcher keine Probleme gehabt hatten, gelangen Jörg Schukraft/Andreas Gall ebenso ein deutlicher 3:0-Sieg gegen Goll/Zuckschwert. Der Grundstein für die Aufholjagd im Abstiegskampf war gelegt.
Die Gäste gaben sich jedoch zu keinem Zeitpunkt auf, so dass in den Einzeln lediglich Acker knapp gegen Spitzauer die Oberhand behielt und die Abstatter zur Pause mit 4:5 in Rückstand geraten waren. Mit einer tollen Moral gelang es der Mannschaft, sich aus dieser prekären Lage zu befreien. Zunächst siegte Hesser im Noppenduell gegen Weih, wonach Acker Abwehrstratege Böttcher besiegen konnte und auch de Frenne Spitzauer in drei Sätzen beherrschte. Auch das hintere Paarkreuz trumpfte, angetrieben von den Siegen in der Mitte, auf, so dass zuerst Gall Zuckschwert in drei Sätzen besiegte, worauf Schukraft den neunten Punkt gegen Goll markierte.
 

Der Mann des Spiels: Alex Acker (hier rechts gegen Schwieberdingens Abwehrstratege Böttcher) behielt auch in der Hitze des Abstiegsduells einen klaren Kopf, spielte taktisch herausragend und war mit seinen drei von drei möglichen Punkten maßgeblich am so wichtigen Sieg der Abstatter Herren 1 beteiligt.
 
Mit diesem Sieg sind die Abstatter bis auf einen Zähler auf Schwieberdingen herangerückt. In noch drei ausstehenden Spielen kann das Ziel "Klassenerhalt" noch realisiert werden. Der nächste Gegner am kommenden Samstag ist die SpVgg Eschenau zuhause um 18 Uhr. Über eine kräftige Unterstützung wie am vorherigen Samstag würden wir uns sehr freuen.
 
Alexander Acker (Bildtext: Simon Leißler)