Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
TGV Abstatt I - SC Buchenbach II 8:8
Im letzten Spiel der Vorrunde kam die erste Mannschaft des TGV Abstatt gegen die favorisierten Buchenbacher zu seinem 8:8-Unentschieden. Nach einer 7:2-Führung, die letztlich nicht über die Ziellinie gerettet werden konnte, fühlt sich das Unentschieden eher wie eine Niederlage an, da es den Abstattern im Abstiegskampf nur begrenzt weiterhilft.
Zum ersten Mal in dieser Saison wurden zu Beginn alle drei Doppel gewonnen. Thomas Hesser/Markus Mack behielten gegen Böger/Klinger die Oberhand und auch Alexander Acker/Roman Gauß gewannen in fünf knappen Sätzen gegen Schäfer/Wolpert. Auch das neu formierte Doppel 3 Matthias de Frenne/Andreas Gall gab sich gegen Horlacher/Sarantudis keine Blöße. Nachdem Hesser in vier Sätzen gegen Klinger erfolgreich war, gab Acker gegen Böger im fünften Satz nach Führungen das Spiel noch aus der Hand, so dass der 4:1-Zwischenstand dennoch Hoffnungen auf den zweiten Saisonsieg hervorrief. De Frenne gelang gegen Schäfer ein toller Vier-Satz-Sieg, worauf Gauß Horlacher denkbar knapp unterlag. Einmal mehr konnte dann Abstatts hinteres Paarkreuz brillieren: Gall siegte in drei Sätzen gegen Sarantudis und Mack, der für Torsten Hart ins Team gerutscht war, schmettere Abwehrstratege Wolpert von der Platte. Was nach der 7:2-Führung folgte, war eine unglaubliche Aufholjagd der Hohenloher, wobei Gauß seinen Matchball gegen Schäfer nic ht verwandeln konnte und auch de Frenne nur hauchdünn unterlag. Der glänzend aufgelegte Gall markierte mit seinem dritten Sieg des Tages zumindest den achten Punkt. Zu mehr reichte es im Schlussdoppel jedoch nicht mehr.
Die Abstatter gehen mit lediglich drei Punkten in die Winterpause und belegen den vorletzten Rang. Um die Klasse in der Rückrunde sichern zu können, bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, die jedoch wirklich im Rahmen des Möglichen liegt. Zu oft wurden knappe Spiele in der Vorrunde verloren und Führungen verspielt. Das Wintertrainingslager kommt daher zum rechten Zeitpunkt.
Alexander Acker