Den Gegner zu unterschätzen zahlt sich nie aus
SV Schozach II - TGV Abstatt II 6:1
Endlich ein würdiger Gegner, allerdings eine Nummer zu groß für uns. Dennoch verliefen alle Spiele denkbar knapp. Nach einer langen Phase an Heimspielen mussten wir dem Gegner den Heimvorteil überlassen. Glücklicherweise litten unsere Kontrahenten an Spielermangel und mussten auf ihre Nr. 2 verzichten. Zu unserem Missfallen fanden sie allerdings noch einen, der die Lücke in ihrer Mannschaft füllte.
Bei Spielbeginn um 15.00 Uhr war trotz langbewährter Doppeltaktik nicht viel drin. Beide Parteien lieferten sich ein heißes, engumspieltes Match, bei dem wir allerdings zu kurz kamen. Sowohl Luca Schwarz und Raymund Hackett (knappes 1:3) als auch Jens Mößner nun mit Dennis Schneider an seiner Seite (0:3, obwohl alle Sätze hart umkämpft waren) mussten gleich zwei Punkte in Folge abgeben. Dieser Ausgang der Geschehnisse kam ganz unerwartet. Immerhin würden wir in den Einzeln eine zweite Chance haben.
Sowohl Luca als auch Raymund, die auf Position 1 und 2 antraten, stand ein hartes Match bevor. Luca konnte, trotz eines verdienten Sieges im zweiten Satz, sein Spiel nicht mehr geradebiegen. Raymund hatte nach dem gewonnenen ersten Satz noch nicht ausgespielt. Durch wirklich souveränes Spiel schaffe er es trotz eines 1:2-Rückstands (durch den zweiten und dritten Satz) zu einem wohlverdienten Fünf-Satz-Sieg. Das hintere Paarkreuz bestehend aus Jens und Dennis musste sich dem gegnerischen Ansturm ergeben. Bei Jens fing es gut an, dann allerdings spielte sein Gegner sehr sicher und Jens musste sich trotz erstklassiger Leistung im vierten Satz nach einem tödlichen Kantenball unglücklich geschlagen geben. Dennis` Begegnung lief nicht so wie geplant. Sein Gegner ließ ihn bereits nach drei Sätzen am Tisch stehen. Luca musste wieder an den Tisch. Allerdings wirkten sich der staubige Boden und auch die etwas dubiose Spielweise des Gegners negativ auf das Spiel aus. Er unterlag im vierten Satz. In dieser Begegnung hätt e definitiv mehr drin sein können, aber na ja ... Das war wohl nicht unser Tag.
Raymund Hackett