Gerechtes Unentschieden zum Abschluss
TGV Abstatt I - VfL Brackenheim I 8:8
Im letzten Spiel der Landesligasaison 2010 ging es für beide Teams nur noch um die goldene Ananas. Dennoch wollte sich in diesem ewigen Duell keine Mannschaft geschlagen geben, so dass nach viereinhalb Stunden das Unentschieden feststand und eine erfolgreiche Rückrunde aus Abstatter Sicht zu Ende geht. Der mittlerweile gewohnten 2:1-Doppelführung folgten teilweise lange und hart umkämpfte Spiele. Das beste Beispiel hierfür bot Thomas Hesser, der seinen Gegenüber Halter nach starker kämpferischer Leistung in fünf Sätzen niederrang. Roman Gauß war am Nebentisch unterlegen, wonach Alexander Acker gegen R. de Frenne nach hohen Rückständen in den Sätzen vier und fünf doch noch - wenn auch glücklich - gewinnen konnte. Jörg Schukraft und Andreas Gall zeigten in Runde eins noch nicht ihr bestes Tischtennis, jedoch konnte Torsten Hart trotz Wadenverletzung Brackenheims Noppenspezialisten Schmierer in Schach halten und die 5:4-Pausenführung für Abstatt erspielen. Hesser setzte sich im Duell der Einser gegen Küstner durch und auch Schukraft kämpfte sich im mittleren Paarkreuz zu einem Viersatzsieg gegen de Frenne. Die Luft schien im zweiten Durchgang dennoch irgendwie raus zu sein, so dass Gauß seinen hohen Vorsprung nicht über die Ziellinie retten konnte, Acker nach 2:1-Satzführung noch Hessenauer unterlag und Gall n ach hoher Satzführung Schmierer am Ende gratulieren musste. Lediglich Hart zeigte eisernen Kampfeswillen und bezwang den stark aufspielenden Jung nach Abwehr mehrerer Matchbälle in fünf Sätzen. Im Schlussdoppel konnten Hesser und Acker nicht die Leistung wie zu Beginn abrufen und unterlagen de Frenne/Hessenauer deutlich, die für ihr Team das Unentschieden holten. Die Saison ist mit diesem Unentschieden zwar zu Ende, aber trotzdem dürfen sich die Abstatter schon auf ein baldiges Wiedersehen mit den Brackenheimern freuen: Am 24. April findet in Offenau das Endspiel um den Bezirkspokal statt und hier trifft der TGV erneut auf den VfL, der als Titelverteidiger ins Rennen geht.
Alexander Acker