Letztes Spiel der Vorrunde, erster Einsatz unserer Nummer 1
TGV Abstatt I - TTC Gochsen III 1:6
Die ganze bisherige Vorrunde hatte sie aus zeitlichen Gründen keinen einzigen Einsatz in ihrer Mannschaft gehabt, aber am letzten Spiel vor der Winterpause hat es dann doch noch geklappt: Stephanie Stirm, die Nummer 1 des Abstatter Mädchen-Teams, stand am letzten Samstag gegen Gochsen III zum ersten Mal am Tisch! Leider hatte unsere erfahrenste Spielerin schon seit eineinhalb Jahren nicht mehr Tischtennis gespielt, aber wir hofften, dass ihr Talent diese enorme Pause würde ausgleichen können. Die Begegnung Abstatt - Gochsen startete am vergangenen Samstag um 15 Uhr im Vereinszentrum: Das Doppel 1 ging in drei engen Sätzen an die Gegnerinnen, aber im Doppel 2 holte die Paarung Erdmann/Throm mit 3:1 im ersten gemeinsamen Spiel gleich einen toll erarbeiteten Punkt. Es stand 1:1, als Stephie ihr erstes Einzel bestritt. Nach einem 1:2-Rückstand holte sie gegen die Gochsener Nummer 2 auf, erreichte den Entscheidungssatz und fast wäre ihr gleich die Sensation geglückt - aber leider nur fast: Hauchdünn schrammte die Abstatterin mit 7:11 am Sieg vorbei, es fehlte einfach (verständlicherweise) noch an Sicherheit. Janina Schmidt konnte ihrer Kontrahentin einen Satz abnehmen, scheiterte aber dann im Vierten an deren starkem Offensivspiel. Hinten gelang es weder Saskia Erdmann, noch Tamara Throm zu punkten und so stand es zur Halbzeit schon 5:1 für Gochsen. Zum zweiten Mal musste Stephie im Einzel ran, diesmal gegen die Nummer 1 der Gäste. Wieder spielte sie hervorragendes Tischtennis, wieder erreichte sie den Entscheidungssatz, aber wieder fehlte auf der Zielgeraden der letzte Tick Sicherheit, so das s auch diese Partie - und damit auch das ganze Spiel - an Gochsen ging.
 

Sensationelle Leistung, aber am Ende fehlte - wie hier bei einem Rückhand-Top-Spin, der ganz knapp im Aus landet - die letzte Sicherheit: Stephanie Stirm (links), Nummer 1 der Mädchen-Mannschaft, bei ihrem ersten Saisoneinsatz
 
Alle Abstatter Mädels haben gegen den Tabellenzweiten zum Vorrunden-Abschluss noch einmal gutes Tischtennis gezeigt, besonders zu loben ist aber auf jeden Fall unsere Stephie: Zum einen war es schön, dass sie in Anbetracht eines Personalengpasses spontan ausgeholfen hat, zum anderen ist es einfach unglaublich, wie man nach 1,5 Jahren ohne Training und Spielpraxis gegen zwei wirklich gute Gegnerinnen fast einen Sieg holen kann. Stephie, wir hoffen, dass du dich nach dieser guten Leistung wieder öfter am Tisch sehen lassen wirst!
Simon Leißler