Spannendes Mammut-Match zum Vorrundenauftakt
Gellmersbach - Abstatt 9:7
Nach den endlos erscheinenden Monaten der Sommerpause waren wir am letzten Samstag richtig heiß auf unser erstes Punktspiel in der neuen Saison. Es ging nach Gellmersbach, wo wir auf eine Mannschaft mit vielen alten Bekannten trafen. Unsere Doppelstrategie ging auf und bescherte uns mit Siegen von Merz, T./Stirm und Merz, F./Pfender gleich eine 2:1-Führung. Nach einem 3:1 von Torsten Merz und einer Niederlage von Simon Leißler ging es zu den Einzeln des mittleren Paarkreuzes: Während Alexander Stirm weitestgehend chancenlos war, ließ Friederike Merz nichts anbrennen und bewahrte mit ihrem souveränen 3:1 die Abstatter Führung. Hinten konnte nur Andreas Pfender punkten, Manuel Ernstberger ging in seinem Spiel gegen Beer leer aus. In den zweiten Einzeln des vorderen Paarkreuzes bot sich das genau umgekehrte Bild wie im ersten Durchgang: Diesmal konnte Simon sein Match für sich entscheiden, während sich Torsten im Entscheidungssatz hauchdünn 9:11 geschlagen geben musste. Bis hierhin hatte die Abstatter Ein-Punkt-Führung gehalten, doch nun kam der Bruch: Im mittleren Paarkreuz gingen beide Partien trotz starker Auftritte von Friederike und Alex an Gellmersbach. Als dann auch noch Manuel 0:3 unterlag und die gegnerische Nummer 6 im Spiel gegen Andreas in Satz 5 mit 10:6 in Führung ging, glaubten wir das Match verloren. Doch Andreas rappelte sich noch einmal hoch, spielte konzentriertes Tischtennis und schaffte das Unglaubliche: Sechs Punkte in Folge machten ihn nicht nur als einzigen ungeschlagenen Abstatter zum Mann des Tages, sondern gaben uns auch noch die Chance, ein 8:8 - Unentschieden zu retten. Im Schlussdoppel trafen Torsten und Alex auf die Vater-Sohn-Paarung Kilgus/Kilgus. Leider war der Druck, der auf den beiden lastete zu groß und so mussten wir uns nach einem 0:3 schlussendlich doch noch geschlagen geben.
 

Andreas hielt sich mit drei Siegen vollkommen schadlos und war an diesem Tag einfach nicht zu schlagen.
 
Spaß gemacht hat das Spiel auf jeden Fall auch, wenn der große Erfolg ausgeblieben ist. Morgen treffen wir vollbesetzt ab 17 Uhr im VZ auf den TSV Willsbach, den es zu schlagen gilt.
Simon Leißler