Starkes vorderes Paarkreuz rettete den Tabellenführer vor der Sensation
Abstatt - Affaltrach 5:9
Gegen den Tabellenführer hatten wir zwar eine Niederlage ins Kalkül gezogen, aber, dass es so knapp endete, hat uns, glaube ich, selbst überrascht. Merz, T./Schönfuß siegten 3:0, Merz, F./Stirm unterlagen 1:3. In einem engen Spiel von Pfender/Ernstberger gegen Huber/Berg, das unser hinteres Paarkreuz im Entscheidungssatz für sich entscheiden konnte, holten wir uns die 2:1-Führung. Leider konnten wir diese nicht lange verteidigen: Zwar gewannen sowohl Torsten Merz, als auch Thomas Schönfuß in ihren Partien jeweils die ersten Sätze, jedoch mussten sich beide Hartmann und Pregitzer, K. im Vierten geschlagen geben. In der Mitte trennte man sich nach einem Sieg von Friederike Merz und einer Niederlage von Alexander Stirm unentschieden. Als dann im hinteren Paarkreuz weder von Andreas Pfender noch von Manuel Ernstberger ein Punkt kam, stand es zur "Halbzeit" 3:6 aus Abstatter Sicht. Wieder musste das vordere Paarkreuz an die Platte: Unser leicht grippegeschwächter Torsten spielte stark und überlegt, konnte aber im fünften Satz die äußerst intensive Konzentration nicht mehr aufbringen, die nötig gewesen wäre, um den Belagspieler Pregitzer, K. zu bezwingen. Ähnl ich erging es Thomas: Streckenweise kontrollierte er Hartmann klar, konnte aber das schlussendliche 1:3 dennoch nicht abwenden. Die Vorentscheidung war gefallen! Aber den letzten Punkt, der Affaltrach noch zum Sieg fehlte, bekamen sie nicht aus dem mittleren Paarkreuz: Friederike und Alex blieben in ihren zweiten Einzeln standhaft und besiegten ihre jeweiligen Kontrahenten verdient 3:2 und 3:1. Andreas kam mit den langen Noppen von Esslinger nicht zurecht und beendete so diese hartumkämpfte Begegnung mit einem 0:3.
Natürlich können wir trotz dieser Niederlage stolz auf uns sein. Der Gegner war nicht irgendwer, sondern der amtierende Tabellenführer und die beiden Spieler des ersten Paarkreuzes der Affaltracher, die gegen uns hier mit ihrem 4:0 maßgeblichen Anteil am Sieg hatten, gehören zu den besten unserer Klasse. Am 12.3. wird es wichtig: Um 17.00 Uhr erwarten wir im VZ einen der direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Wir begrüßen dann den ESV Heilbronn, bei dem wir uns unbedingt für die Vorrunden-Niederlage revanchieren sollten.
Simon Leißler