In der Rückrunde geht es nun gegen den Abstieg
TSG Heilbronn - TGV Abstatt 9:6
Wir hatten uns vorgenommen, zum Ende der Rückrunde zumindest als Drittletzter der Tabelle einen gesicherten Nicht-Abstiegsplatz inne zu haben, aber am letzten Samstag zerplatzten unsere Träume im Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Sontheim. Wir traten ohne unsere Nummer 2 Simon Leißler an, was gleich zu Beginn zu anderen Doppelaufstellungen als gewöhnlich führte: Merz, F./ Zahn putzen das Sontheimer Doppel 1 mit 3:0 klar von den Platten, aber sowohl Merz, T./Stirm, als auch Pfender/Demke unterlagen äußerst knapp in den jeweiligen Entscheidungssätzen. Mit einem 1:2 - Rückstand im Rücken ging es an die Einzel. Während Friederike Merz gegen Fuchs nie zu ihrem Spiel fand, holte Torsten Merz gegen Fegert mit einem starken 3:1 die Familienehre zurück. Weder Andreas Pfender, noch Alexander Stirm konnten in der Mitte etwas ausrichten und, als dann auch noch Lars Demke Metzger unterlag, wurde es eng. Ein wenig Luft verschaffte uns in bewährter Manier Wolf-Dieter Zahn durch seinen nie gefährdeten Sieg über Dickmann. Bei einem Stand von 3:6 holte Torsten auch seinen zweiten Einzel-Punkt für Abstatt, während Friederike nach gewonnenem ersten Satz (11:0!) kein Glück mehr gegen Fegert hatte. Im ersten Durchgang hatte das mittlere Paarkreuz keinen Punkt gemach t und somit rechneten die Sontheimer mit einem schnellen Sieg. Aber sowohl Alexander, als auch Andreas brachten Höchstleistungen und bezwangen ihre jeweiligen Kontrahenten knapp aber hoch verdient mit 3:1 und 3:2. Trotz der Niederlage von WD Zahn war das Unentschieden in greifbarer Nähe, da bei Lars Demke und bei unserem Schlussdoppel Merz, T./Stirm Siege wahrscheinlich waren. Während unser Schlussdoppel den Sieg holte, spielte Lars weit unter Niveau, traute sich nichts mehr zu und unterlag im fünften Satz mit 7:11 einer Gegnerin, die er hätte bezwingen können. Somit zählte der Punkt von Merz, T. /Stirm nicht mehr und wir verließen als unglücklicher Verlierer die Halle.
Hier hätte ein Sieg her müssen, um entspannt in die Rückrunde starten zu können, aber leider konnten sich die Abstatter am Samstag nicht in Bestform präsentieren. So etwas kann passieren und soll uns nicht den Spaß am Sport verderben. Nun müssen wir uns eben 2005 am Riemen reißen, damit wir wieder aus den Abstiegsrängen heraus kommen.
Simon Leißler