TGV - Sechs bekommt "echtes" C-Klasse-Niveau zu spüren
TGV Abstatt 2 - SC Ilsfeld 3 4:9
Motiviert durch den 9:4-Sieg der letzten Woche aber dennoch in keiner Weise übermütig ging die TGV-Sechs am letzten Samstag in das Lokal-Derby gegen den SC Ilsfeld, wohl wissend, dass dieser stärkere Gegenwehr leisten würde als Horkheim. Im Nachhinein kann man durchaus die Behauptung aufstellen, dass wir das Spiel bereits in den ersten 30 Minuten verloren und zwar in den Doppeln. Weder Doppel 1 Merz, T./Stirm, noch Doppel 2 Leißler/Merz, F. erfüllten die in sie gesetzten Erwartungen und vergaben ihre Partien trotz enger Satzergebnisse jeweils mit 1:3. Diese beiden Punkte sollten uns am Ende fehlen. Nur das Doppel 3 mit Pfender/Zahn siegte souverän über Pätzhorn/Rau. Im Spitzenpaarkreuz spielte Torsten Merz einen Fünf-Satz-Krimi mit der gegnerischen Nummer 2, Franz. Im dritten und im fünften Satz musste unsere Nummer 1 Matchbälle seines Gegners abwehren, bis er dann die Partie auf Messers Schneide durch eine hochkonzentrierte Leistung beim Stand von 13:12 doch noch für sich entscheiden konnte. Simon Leißler unterlag Armbruster deutlich. In der Mitte konnten sich weder Friederike Merz (1:3) noch Alexander Stirm (0:3) durchsetzen, so dass Ilsfeld seine Führung auf 5:2 ausbaute. Hoffnung gab es im hinteren Paarkreuz, wo zumindest Andreas Pfender seinen Kontrahenten voll im Griff hatte und mit diesem 3:0 - Sieg als einziger Abstatter nicht einmal einen Satzverlust gegen Ilsfeld hinnehmen musste. Wolf-Dieter Zahn unterlag Pätzhorn 0:3. Trotz enger Sätze behielt Torsten Merz Armbruster stets unter Kontrolle, verhinderte dessen gefährliches Angriffsspiel und siegte verdient mit 3:1. Simon Leißler hatte größte Probleme mit dem Belagsspieler Franz, konnte sich nicht schnell genug auf dessen Antitop-Noppen-Kombination einstellen und vergab sein zweites Einzel trotz eines Satzgewinns. Leider kam aus dem mittleren Paarkreuz am heutigen Spieltag gar kein Punkt, so dass das wahrscheinlich erfolgsversprechende hintere Paarkreuz bei einem Endstand von 4:9 nicht mehr zum Zuge kam.
Obwohl ein 4:9 ein eher deutliches Ergebnis ist, kann man keine klare Unterlegenheit der Abstatter Mannschaft feststellen. Mit ein wenig mehr Routine in dieser Spielklasse kann solch ein Spiel auch gut gewonnen werden. Diese Routine versuchen wir uns im nächsten Punktspiel zu holen, welches uns am 2.10. um 17.00 Uhr nach Sülzbach führt.
Simon Leißler