1.5.2014

Überraschung


Nachdem wir letzte Saison mit ein bisschen Glück den Klassenerhalt geschafft hatten, starteten wir gleich mit zwei Siegen gegen Heimsheim und Erlenbach in die neue Runde. Dann folgte allerdings eine Niederlage gegen die starke Mannschaft aus Vellberg, die sich freiwillig von der Verbandsklasse herunterstufen hatte lassen. Es lief aber dennoch weiterhin sehr gut für uns, so dass dieser Niederlage nur noch eine weitere folgte, und zwar gegen die Mädels aus Großvillars, die schon letztes Jahr unsere Konkurrentinnen waren. Jedoch ging es dieses Mal, wie sich spätestens nach der Vorrunde herausstellen sollte, nicht um den Abstieg, sondern um den Aufstieg.


Wir starteten nämlich auf dem dritten Tabellenplatz, hinter den zwei Aufstiegsplätzen, die Großvillars und Vellberg belegten, in die Rückrunde. Was unser Ziel war, ist klar: doch noch den Sprung in die Verbandsklasse zu schaffen oder zumindest den dritten Platz zu halten. Doch die Chance, die sich uns in dem Schwächeln Vellbergs, das einige Male unvollständig antreten musste, bot, konnten wir nicht nutzen, da wir uns neben den beiden Niederlagen gegen Vellberg und Großvillars noch eine weitere gegen Westgartshausen sowie ein Unentschieden gegen Erlenbach leisteten. Immerhin schafften wir es, unseren dritten Tabellenplatz vor Westgartshausen, auch wenn wir in der Rückrunde gegen sie verloren hatten, zu behaupten.


Trotz des Ausbleibens des ganz großen Erfolges in Form eines Aufstiegs in die Verbandsklasse freuen wir uns doch sehr über dieses, besonders im Vergleich zur vergangenen Saison, sehr gute Ergebnis. Außerdem ist es sowieso noch ganz offen, wie es nächste Saison weitergeht: Denn vielleicht lehnt Vellberg den Aufstieg ab, da der Mannschaft zwei Mädchen entwachsen, was uns dann die Möglichkeit dazu bieten würde. Doch auch wir müssen Patricia Köberl, unsere Nummer zwei, nächste Saison in die Damen verabschieden. Es wird also in jedem Fall noch spannend und wir lassen uns überraschen, was die nächste Saison bringen wird.

 

Ein wichtiger Stützpfeiler der Mannschaft: Patricia Köberl wird uns in Zukunft nicht mehr bei den Mädchen unterstützen können. Nach tollen zweieinhalb Jahren in der Abstatter Jugend verabschieden wir sie nun in die Damenmannschaft, wo sie sicherlich schnell unersetzlich sein wird. Unsere Nummer 2, die gemeinsam mit ihrer Schwester Jacqueline zur Rückrunde 2011/2012 vom TGV Beilstein nach Abstatt gekommen war, beendet ihre letzte Jugendsaison mit einer großartigen Bilanz von 18:8 im vorderen Paarkreuz der Landesliga.

 

Miriam Kurtzhals