26.4.2014

Starke Leistungen, aber keine Qualifikation


Nachdem die Abstatter U18-Jugend sich bei der Qualifikationsrangliste in Bad Friedrichshall im Januar so positiv von dem übrigen Teilnehmerfeld abgehoben hatte, ging es bereits vorletzten Sonntag in die zweite Runde. Toll, dass sich auch gleich sechs Abstatter für diese nächste Hürde hatten qualifizieren können. Bei den Mädchen U18 erreichten die Schwestern Miriam und Saskia Kurtzhals ein Ticket nach Ilsfeld, und bei der männlichen Konkurrenzklasse durften Michael Matthes, Konstantin Stavrakidis, Marcus Mödinger sowie Raymund Hackett antreten. Weil sie am Turniertag verreist waren, konnten Konstantin und Marcus nicht spielen, obwohl sich beide bestimmt hervorragend hätten behaupten können.


Sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen war das Gegnerfeld sehr gut besetzt. Um bei dieser hohen Leistungsdichte den ersten oder zweiten Platz zu erreichen und sich damit weiter zu qualifizieren, mussten alle Teilnehmer tief in die Tischtenniskiste greifen. Fehler wurden hart bestraft. Unglücklich daher, dass gleich zu Beginn des Turniers die Schwestern Miriam und Saskia in einem Duell aufeinandertrafen. Moralisch war dies sicherlich für beide eine Herausforderung. Obwohl es Saskia gelang, den Sieg über ihre größere Schwester zu erringen, gaben beide auch im weiteren Turnierverlauf nicht klein bei und setzten ihrer Konkurrenz hart zu. Belohnt wurden ihre Mühen leider nicht. Zwar gelang es den beiden, ihre Setzplätze im Mittelfeld zu bestätigen, aber für einen der beiden Qualifikationsplätze reichte es nicht.


Michael und Raymund erging es ähnlich. Raymund wurde zwar in seiner Gruppe auf den vorletzten Platz gesetzt, was aber angesichts des enorm gut besetzten Teilnehmerfelds durchaus gerechtfertigt war. Immerhin gelang es ihm, genau die durch den Setzplatz gestellten Erwartungen zu erfüllen.


Allein Michael hatte Chancen auf einen der beiden obersten Plätze. Er fegte geradezu über seine Gegner hinweg und führte mit 6:0 Siegen, bis er auf die jeweils von den Setzplätzen besten Konkurrenten traf. Leider endete sein Siegeszug hier etwas abrupt. Wohl eine Kombination aus Müdigkeit – immerhin waren wir gut fünf Stunden in der Halle – und der überwältigenden Leistung der Heilbronner Fabian Rau und Uwe Geis-Schroer. Somit wurde Michael Dritter.

Raymund Hackett