3.7.2014

Generationenkampf zum 40. Jubiläum


Die Tischtennisabteilung TGV Abstatt wird dieses Jahr 40 Jahre alt und das muss natürlich gefeiert werden. Nicht nur mit den Spielern, sondern mit allen, die dazugehören und dahinter stehen: Eltern und Verwandte. Und was liegt da näher, als ein Eltern-Kind-Turnier.

Gesagt getan, und so trafen sich am Samstag, den 29. Juli insgesamt ganze 17 Teams, bestehen aus je einem Jugendspieler und einem zugehörigen Elternteil. Allerdings ging es ja hauptsächlich um den Spaß und so mussten für die Aktiven Eltern eine Sonderregelung eingeführt werden: Entweder das Spiel mit der falschen Hand oder die Vertretung durch einen nicht Tischtennis spielenden Verwandten. Das ergab dann eine bunte Mischung in der Halle: Mütter, Väter, Opas gaben ihr Bestes, um mit ihren Kindern bzw. Enkeln mitzuhalten. Doch bevor es dann richtig losgehen konnte, gab es für alle Nicht-Tischtennisspieler einen halbstündigen Crashkurs mit Dehnen und den wichtigsten Regeln von Simon.

Gespielt wurde dann nach dem Schweizer System, welches, außer den beiden Organisatoren Alex und Florian, niemand so ganz verstand. Die einzelnen Matches bestanden aus je zwei Einzeln: Erwachsene gegen Erwachsene, dann Kinder gegen Kinder. Darauf folgte das Doppel, eine wahre Herausforderung für alle Generationen. Wer fertig war gab seinen Endstand bei den Organisatoren ab, dann wurde gewartet, bis alle ihre Spiele beendet hatten, und man wurde, nach dem Schweizer System, einem neuen, etwa gleichwertigen Partner zugeteilt. Insgesamt hatte jedes Team sieben Spiele zu bestreiten.

Mit zur Verfügung gestellten Brezeln und den drei goldenen Pokalen als Anreiz lieferten sich Jung und Nicht-mehr-ganz-so-jung großartige Spiele. Manch einer war mit seinem Partner nicht so glücklich, andere entdeckten verborgene Talente.

Doch obwohl der Spaß im Vordergrund stand, konnten doch nur drei gewinnen und die Pokale mit nach Hause nehmen. Bei der Siegerehrung beherrschten anfangs die Mädchen das Feld. Die vier fünften Plätze und der vierte Platz gingen allesamt an die Spielerinnen aus den U18 Mädchenmannschaften. Auch der dritte Platz, der nicht durch mehr Gesamtsiege, sondern nur durch ein besseres Spielverhältnis auszuloten war, ging an eine der U18 Mädchen: Daniela Fetzer und ihre Mutter. Ein weiteres Mädchen reihte sich auf dem zweiten Platz ein, diesmal aber keine der U18, sondern eine der Jüngsten. Im Team mit einem der Ältesten Teilnehmer: Viktoria Merz mit ihrem Opa. Jetzt war nur noch ein Pokal übrig. Mit ebenfalls sechs Gesamtsiegen und nur fünf abgegebenen Punkten konnte Marcus mit seinem Vater das Turnier für sich entscheiden. Freudig nahmen die beiden Mödingers den wohl verdienten Siegerpokal von Simon entgegen.

Zum Abschluss des Tages trafen sich alle nach der Siegerehrung noch bei Grillwürstchen und selbstgemachten Salaten zum gemütlichen Essen, um den anstrengenden Tag ausklingen zu lassen.

 

Alle Generationen sind bei dem Eltern-Kind-Turnier vertreten. Die verdienten Sieger: (v.l) Daniela Fetzer mit ihrer Mutter (3. Platz), Marcus Mödinger mit seinem Vater (1. Platz) und Viktoria Merz mit ihrem Opa (2. Platz).

 
 

Sage und schreibe 32 Teilnehmer haben Spaß bei dem Turnier zum 40. Geburtstag des Tischtennis TGV Abstatt.

 
 

Im Doppeleinsatz: Die erstplatzierten Mödingers (hinten) liefern sich ein Match gegen Familie Merz (vorne).

 

Svenja Capitain

 
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