10.8.2013

14. Platz für Daniela Fetzer


Am 20. und 21. Juli fand in Böblingen das Baden-Württembergische Top-16-Ranglistenturnier für die Jugend U15 und U18 statt. Wie bereits berichtet, hatte sich Daniela Fetzer durch ihren fünften Platz beim Jahrgangsganglistenturnier für dieses Turnier qualifiziert. Zusätzlich zu den besten Spielerinnen und Spielern aus der Jahrgangsrangliste waren hier noch bereits vorqualifizierte Spieler und die Spitzenspieler der jüngeren Jahrgänge am Start. In der Vorrunde am Samstag wurden die jeweils 16 Spielerinnen und Spieler in zwei Achter-Gruppen aufgeteilt. Die vier besten je Gruppe spielten dann am Sonntag um die Plätze 1 bis 8, die anderen um die Plätze 9 bis 16.

Bereits beim Betreten der Halle zeigte sich, dass bei diesem Turnier nun strengere Regeln galten, immerhin konnten sich die Sieger mit diesem Wettbewerb für das Top-48-Turnier auf Bundesebene qualifizieren. Durchsagen verkündeten Schlägerkontrollen, bei denen die Teilnehmer ihre Schläger zur Kontrolle abzugeben hatten. An jedem Tisch saßen Schiedsrichter mit ihren Zählgeräten, die vor jedem Spiel die Schläger nochmals überprüften. Die Einspiel- und Pausenzeiten wurden mit der Stoppuhr durch die Schiedsrichter genauestens gemessen und auch auf regelkonform ausgeführte Aufschläge wurde streng geachtet.

 


Daniela (hier rechts bei ihrem Sieg gegen Josipa Tadic vom ESV Weil) schlug sich bei ihrer Top-16-Premiere achtbar gegen die großartige Konkurrenz und darf sich nun – die direkt für die Bundesrangliste befreiten Landes-Spielerinnen herausgerechnet – als vierzehntbeste unter 15-jährige Tischtennisspielerin von ganz Baden-Württemberg bezeichnen. Herzlichen Glückwunsch!
 
Vielleicht ein wenig eingeschüchtert durch diese Atmosphäre und sich dessen bewusst, dass die meisten Gegnerinnen eine, wenn nicht mehrere Klassen besser waren als sie, ging Daniela die ersten Spiele recht verhalten an. In ihren ersten beiden Partien konnte sie daher auch lediglich einen Satz gewinnen. In ihrem dritten Spiel gegen Josipa Tadic vom ESV Weil konnte Daniela dann endlich ihr Können unter Beweis stellen und gewann in fünf langen und spannenden Sätzen ihr Match denkbar knapp im fünften Satz mit 15:13 Punkten. In den drei folgenden Spielen – unter anderem gegen die spätere Turniersiegerin Wenna Tu vom TSG Steinheim/M. – konnte Daniela dann nur wenig von ihrem Können zeigen und verlor alle Spiele mit jeweils 0:3. Erst im letzten Spiel des Tages gegen Yvonne Scherer vom DJK Offenburg konnte Daniela dann wieder mithalten. Sie verlor den ersten Satz mit 20:22 Punkten und gewann dann den zweiten. Der dritte Durchgang musste beim Stande von 3:4 dann kurzzeitig unterbrochen werden, da in der überhitzten Halle durch den rutschigen Boden schon mehrere Spieler ausgerutscht waren. Nach der Zwangspause konnte Daniela dann die beiden folgenden Sätze nicht mehr gewinnen, unterlag im vierten Satz jedoch nur knapp mit 14:16. Somit beendete Daniela diesen ersten Turniertag als Siebte ihrer Gruppe.

Am Sonntagmorgen begann um 10 Uhr dann die Endrunde. Die Ergebnisse der Vorrunde wurden in die Endrunde mit übernommen, so dass Daniela nur noch gegen vier Spielerinnen zu spielen hatte. Die ganz starken Gegnerinnen waren nun nicht mehr in ihrer Gruppe, so dass die Abstatterin jetzt doch wieder mehr Chancen für sich sah. Sie spielte auch gut mit, verlor jedoch ihre ersten beiden Spiele mit 1:3 und 2:3 in teilweise extrem knappen Sätzen. Erst das dritte Spiel gegen die erst neunjährige Ramona Betz von der Neckarsulmer Sportunion konnte Daniela relativ sicher in vier Sätzen gewinnen. Das letze Spiel ging dann wieder klar an Danielas Gegnerin.


Mit den zwei gewonnenen Spielen errang Daniela einen 14. Platz. Sicherlich wäre noch der ein oder andere Sieg im Turnier möglich gewesen, aber im Großen und Ganzen war das Niveau doch sehr hoch und Daniela kann stolz darauf sein, überhaupt so weit gekommen zu sein.


Ein besonderer Dank geht noch an Gunther Schmidt und Florian Pfender, die am Samstag bzw. Sonntag als Betreuer Daniela zur Seite standen und ihr bei ihren durchweg schweren Spielen immer wieder wertvolle Tipps gaben.


Renate Fetzer (Bildtext: Simon Leißler)