24 Stunden Tischtennis - Das härteste Turnier der Region!

Einmal im Jahr pilgert die regionale Tischtenniswelt nach Ellhofen zum Turnier-Highlight des Bezirks Heilbronn, dem legendären 24-Stunden-Turnier! Eigentlich ein ganz normaler Wettkampf, an dem Zweier-Mannschaften in zwei Gruppenphasen Platzierungen ausspielen. Die Besonderheit ist die Dauer: Von Samstags um 12 Uhr bis Sonntags um 12 Uhr - und das non stop! "Die Korkenzieher" (Alexander Stirm & Lars Demke), "Blaukraut und Brautkleid" (Michael Käser & Simon Leißler) und "Jogi und Bärchen" (Jürgen Mathes & Simon Flaig) waren die drei Abstatter Teams, die sich am vergangenen Wochenende aufmachten zum härtesten Turnier der Region.
 

Gut ausgestattet: Die Abstatter waren mit komfortablen Liegen und Proviant für eine ganze Kompanie hervorragend auf 24 Stunden Tischtennis vorbereitet. (vorne v.l.: Simon Flaig, Lars Demke; hinten v.l.: Simon Leißler, Jürgen Mathes)
 

Mann mit Erfahrung: Lars Demke absolvierte als einziger Abstatter bereits sein zweites 24-Stunden-Turnier und fühlte sich deshalb selbst bei der Körperpflege in der Ellhofener Halle wie zu Hause.
 
Die ersten acht Stunden hielten die TGVler noch gut durch, aber als es langsam zu dämmern begann, spürten die sechs Spieler die ersten Anzeichen von Erschöpfung. In den Nachtstunden zwischen 2 und 5 Uhr liefen die meisten Begegnungen ab wie in Trance und am Morgen war das einzig verbliebene Ziel noch, nicht an der Platte einzuschlafen. Denn jeder 24-Stunden-Turnier-Veteran weiß: "Wenn man hier einmal einschläft, kommt man nicht mehr auf die Beine!" Gestärkt durch ein leckeres Weißwurst-Frühstück rafften wir uns aber noch einmal auf, brachten die letzten Matches (eher schlecht als recht) über die Bühne und um 12 Uhr konnten wir dann endlich aufatmen: Das 24-Stunden-Turnier war zu Ende, wir hatten überlebt! Im sehr starken bundesoffenen Teilnehmerfeld schafften es "Die Korkenzieher" auf Platz 24, "Blaukraut und Brautkleid" kamen auf Platz 26 und "Jogi und Bärchen" wurden 27. Nach 24 Stunden Tischtennis durften die Abstatter ausgelaugt aber glücklich nach Hause - zu ihren gemütlichen, weichen, ruhigen, bequemen Betten, auf die sie so sehnsüchtig gewartet hatten.
 
Simon Leißler